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Keramikkunst
Ein uraltes Handwerk, das immer wieder neu belebt wird.
In fast 30 Praxisjahren (1973 - 2002) als Keramikerin traf Astrid Dlugokinski-Thoma immer wieder auf viele wissbegierige Menschen, die in ihrer Freizeit selbst mit Ton experimentieren. Die möchten so gern wissen, wie es so bei den Profis zugeht.
Drehen an der Scheibe gilt immer noch als die Königsdisziplin unter den Keramiktechniken. Zwar wird die Drehscheibe heute nicht mehr mit dem Fuss, sondern elektrisch angetrieben. Auch wenn sie sich per Schalthebel schneller oder langsamer dreht, ist die Keramikerin allein mit ihren Händen am Werkstück. Auch das eigene Empfinden zeigt, wie gut der Tonklumpen "zentriert" ist. Ist sie selbst mit den Gedanken woanders, bekommt das Gefäss eine „Unwucht“. Es läuft nicht mehr rund und zeigt an einer Seite einen kleinen "Bauch" auf. Kaum einem Kunden fällt es auf - Meisterinnen sehen so etwas sofort.
http://www.keramikkunst.de/
Tonfarben
Vor dem Brennen werden sämtliche feuchten Tone „Die Masse“ genannt - ganz einfach.
Keramiker ordnen die Tonfarben nicht den rohen Tonen vor dem Brand zu. Diese können eine Farbe von organischen Teilchen annehmen, zum Beispiel von Pflanzenresten. Derart natürliche Verunreinigungen verbrennen bei spätestens 300 Grad Celsius.
Die Tonfarbe wird danach bestimmt, wie der fertige Krug aus dem Brennofen kommt.
Presseartikel
Glasurproben
Bevor eine Glasur mit bestimmten Rohstoffen immer wieder neu angesetzt werden kann und jedesmal die gleichen Ergebnisse zeigt, müssen Proben erstellt werden.
Aus diesen Probenreihen wird die beste Glasur herausgesucht und das "Rezept" ins Glasurenheft geschrieben. Mein Büchlein umfasst über 500 getestete Glasuren in ebenso vielen Farbabstufungen.
Glasuren
Presseartikel
Farbbeispiele
Mineralien-Glasuren von
Keramikmeisterin Astrid Dlugokinski-Thoma
Genau wie Edelsteine weisen ihre Glasuren keine einheitliche Oberfläche auf.
Sie reagieren nämlich während des Brandes im Brennofen. Nebeneinander stehende Gefässe tauschen manchmal die Farbe. Durch diesen Anflug kann ein Gegenstand verschiedene Farbtöne aufweisen.
Zum Beispiel:
Die Marmorglasur auf dem Blumenring in ganz weiss und steinmatt wie weisser Magnesit (Howlith)
oder
die Basaltglasur auf dem Windlicht in ganz schwarz und seidenmatt wie Onyx
Glasur-Beispiele


















